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Lesezeit: 5 Minuten

Import-Fahrzeuge in Deutschland zulassen

Was Sie beachten müssen, wenn Sie ein Fahrzeug aus dem Ausland importieren.

EA

Emre Altınışık

Inhaber, Bundeszulassung24 · Technische Umsetzung: Yılmaz Saraç

EU vs. Drittland

Bei Fahrzeugen aus der EU ist die Zulassung einfacher als bei Importen aus Nicht-EU-Ländern (Drittstaaten).

Import aus EU-Ländern

Bei einem Import aus EU-Ländern benötigen Sie:

COC-Bescheinigung (EG-Übereinstimmungsbescheinigung)
Ausländische Fahrzeugpapiere im Original
Kaufvertrag oder Rechnung
Personalausweis
eVB-Nummer
Gültige HU-Bescheinigung (deutsche Prüfstelle)

Import aus Nicht-EU-Ländern

Bei Importen aus Drittstaaten (z.B. USA, Schweiz, Japan) sind zusätzliche Schritte erforderlich:

1. Zollabfertigung

Das Fahrzeug muss beim Zoll angemeldet und verzollt werden. Es fallen Einfuhrumsatzsteuer (19%) und ggf. Zollgebühren an.

2. Technische Anpassung

Das Fahrzeug muss möglicherweise an deutsche/EU-Vorschriften angepasst werden (Scheinwerfer, Tacho, Abgasanlage).

3. Einzelabnahme

Ohne COC ist eine Einzelabnahme durch TÜV/DEKRA erforderlich, die die Konformität mit deutschen Vorschriften bestätigt.

Typische Kosten

EU-Import
  • • Zulassungsgebühren: ca. 30€
  • • HU: ca. 90-120€
  • • Kennzeichen: ca. 20-35€
Drittland-Import
  • • Zoll: 10% vom Wert
  • • Einfuhr-USt: 19%
  • • Einzelabnahme: 100-500€

Wichtiger Hinweis

Nicht alle Fahrzeuge können problemlos importiert werden. Besonders bei US-Fahrzeugen können erhebliche Umrüstungskosten anfallen, um deutsche Vorschriften zu erfüllen.

Unser Tipp

Lassen Sie sich vor dem Kauf eines Import-Fahrzeugs beraten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Einschätzung, welche Dokumente und Anpassungen erforderlich sind.

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